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Medienscouts

Medienscouts im Einsatz: Frühestmögliche Aufklärung ist wichtig!

Fast 100 % der Sechstklässler am Städtischen Gymnasium nutzen WhatsApp. Die App ist mit Abstand das meistgenutzte Kommunikationsmedium und daher nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Deswegen stand in der Woche vor den Halbjahreszeugnissen ein Medientag auf dem Plan unserer 6. Klassen. Vielen jungen Nutzerinnen und Nutzern ist nicht bewusst, welche Probleme sich bei der Nutzung der Medien – insbesondere WhatsApp – ergeben können, wie z.B. Ausgrenzung und Beleidigungen in Klassengruppen (bis hin zum Cybermobbing), ständige Erreichbarkeit, Antwortzwang, kurz gesagt: WhatsApp-Stress!

Unsere Medienscouts (ausgebildete Experten für digitale Medien aus den Klassen 8 und 9) besuchten die Sechstklässler, um sie über wichtige Themen wie WhatsApp (Funktion, Datenschutz und Risiken) sowie Cyber-Mobbing (Online-Verhalten, Konsequenzen für den Täter, Ausgang für das Opfer) zu informieren und aufzuklären. Außerdem machten sie den Schülerinnen und Schülern klar, dass das Netz nichts vergisst: einmal im Netz, immer im Netz! Die Medienscouts erklärten den Schülerinnen und Schülern detailliert und ausführlich, dass ein Fehlverhalten im Netz gravierende Konsequenzen für die Zukunft mitführen könnten.

Unsere Medienscouts (Florian B., Marlene B., Georg E., Neele S., Helene B., Lilly S. und Soraya U.) stellten sich nochmals als Ansprechpartner für jüngere Schülerinnen und Schüler vor. Sie werden ab dem 2. Halbjahr donnerstags in der ersten Pause im SV-Raum sein, um jede Frage zum Internet zu beantworten und die jüngeren Schülerinnen und Schüler bei Problemen, die mit dem Internet und seiner Nutzung zusammenhängen, zu beraten und zu unterstützen.

Prävention ist notwendig, aber funktioniert nur in Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern.

Beratungslehrer: Frau Jörrens und Herr Dr. Rosenbleck

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Medienscouts

Wie in der Presse berichtet, hatte der erste Workshop zur Ausbildung neuer Medienscouts am Heinrich-Heine-Gymnasium in Mettmann stattgefunden.

Die Medienscouts erweitern nicht nur ihre eigene Medienkompetenz, sondern sollen das neu erworbene Wissen rund um den sicheren, kreativen und verantwortungsvollen Medienumgang in einem Peer-to-Peer-Ansatz an ihre Mitschüler weitergeben. So werden die Medienscouts einerseits präventiv tätig, um ihre Mitschüler auf Probleme wie Sexting oder Cybermobbing aufmerksam zu machen, andererseits sind sie auch Ansprechpartner bei bereits aufgetretenen Schwierigkeiten und können gegebenenfalls Kontakt zu professioneller Hilfe vermitteln.

Von uns nahmen Marlene B., Florian B., Georg E. und Neele S. aus der Stufe 8 am zweitägigen Workshop teil. Sie hatten sich zu Beginn des Schuljahres in einem Casting erfolgreich um die Teilnahme beworben. Begleitet wurden sie von Elif Saral und Christian Rosenbleck, die zukünftig als Beratungslehrer der Medienscouts tätig sein werden.

An den beiden Tagen wurde in die Arbeit der Medienscouts eingeführt und viele Impulse zu den Themen „Internet und Sicherheit“, „Social Communities“ und „Cybermobbing“ gegeben. Verschiedene Methoden und Übungen wurden gemeinsam erprobt, die auch in der Schule zum Einsatz kommen können. So wurden z.B. Plakate gestaltet, Präsentationen eingeübt, Online-Pinnwände genutzt oder Rollenspiele durchgeführt.

In den nächsten Monaten werden wir noch an drei weiteren Workshops teilnehmen: Dann erwarten uns u.a. Themen wie Handy-Nutzung und Computerspiele, aber auch die Beratungskompetenz der Medienscouts soll hier besonders gestärkt werden.

Der Workshop kam sowohl bei den Medienscouts als auch bei den begleitenden Lehrern sehr gut an. Wir hoffen, dass wir unsere neu erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen schon bald in der Schule anwenden können, um präventiv und beratend aktiv werden zu können. Ro/Sar