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SommerUni 2014

Ein Bericht von Anna T. und Sarah J. Q2

Auch dieses Jahr fand wieder die SommerUni der Bergischen Universität Wuppertal statt. Bereits zum 17. Mal öffnete die Universität ihre Türen für Oberstufenschülerinnen und Abiturientinnen. Ziel dabei ist es naturwissenschaftliche Fächer, auch MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) genannt, wie Maschinenbau, Bauingenieurwesen und viele andere, die als Männer-dominierte Berufe gelten, für Frauen interessanter zu machen.

Viele der vorgestellten Studienrichtungen, zu denen auch Sicherheitstechnik, Chemie, Architektur und Mathematik gehören, haben einen Frauenanteil von unter 15%. Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwissenschaften haben sogar einen Frauenanteil von unter 5%. Daher soll dieses Programm für eine Steigerung, des bereits jetzt wachsenden Frauenanteil anregen.
Durch sehr viele unterschiedliche Angebote war für jeden der circa 80 Schülerinnen, aus ganz unterschiedlichen Städten, wie zum Beispiel Hamburg, Düsseldorf und Münster, etwas dabei.
Die Anmeldung erfolgte noch vor dem 23.6.2014 über das Internet. Auf dieser Internetseite konnte jede Schülerin ihren individuellen Stundenplan für die Woche vom 23.6.-27.6. erstellen.
Die gesamte Woche bestand für jede aus einem freiwilligen Programm, welches aus Versuchen, Vorlesungen, Praktika, Exkursionen und Rundführungen bestand.
Alle Angebote wurden bereits im Internet beschrieben, die verschiedenen Räume der Universität, sowie die Dozenten und die maximale Anzahl der Teilnehmer wurden angegeben.
An den meisten Veranstaltungen konnten zwischen fünf und zwanzig Interessierte teilnehmen.
Die einen Veranstaltungen beinhalteten dabei einfache Vorlesungen, teilweise mit, teilweise ohne Studenten, andere wiederum enthielten aber auch Übungen für die Teilnehmerinnen, zum Beispiel Arbeiten am Computer, aber auch chemische Versuche und vieles mehr. Begleitet und geholfen wurde uns dabei während der gesamten Zeit von acht Tutorinnen. Diese sind derzeit Studentinnen mit unterschiedlichen Fächern und unterschiedlichen Abschlüssen. Bei Problemen mit der Raumfindung konnten aber auch andere Studenten und Dozenten gefragt werden.
Viele der Dozenten und Studenten beantworteten zudem gerne Fragen zu den Fächern und dem Uni-Alltag.
Die einzigen Pflichtveranstaltungen auf dem Campus Grifflenberg waren die Begrüßung am Montag und das abschließende Feedback am Donnerstagnachmittag. An diesem wurden auch Bewertungsbögen abgegeben und Teilnahmebestätigungen ausgehändigt.
Am Freitag standen neben einigen Seminaren, auch eine Vielzahl von Exkursionen an. Zudem wurde von den Tutorinnen einen MINT-Parcour entwickelt, um das Wissen der verschiedenen Fächer abzufragen.
Nicht zu vergessen ist, dass wir die gesamte Woche über die Möglichkeit hatten, täglich eins der drei Mittagessen in der Mensa für wenig Geld zu erwerben.
Alles in allem war nicht nur der Umgang mit uns Schülerinnen sehr herzlich und zuvorkommend, sondern auch das Programm war auf verschiedenste Interessen abgestimmt, sodass für alles gesorgt war.
Schlussendlich lässt sich die SommerUni nur weiterempfehlen, da dadurch alle jungen Frauen, die sich für Naturwissenschaften interessieren die Möglichkeit haben sich zukunftsorientierte Berufe näher anzuschauen.